Pressemitteilung

23.07.2026

Starkes Ergebnis in herausfordernden Zeiten

Ansicht der bayerischen Staatskanzlei
Das Cover des Geschäftsberichts 2026 zeigt die Bayerische Staatskanzlei.

Bayerischer Versorgungsverband:
Starkes Ergebnis in herausfordernden Zeiten

Der Bayerische Versorgungsverband (BVK Beamtenversorgung) hat im Geschäftsjahr 2025 ein bemerkenswert starkes Ergebnis erzielt – und das in einem herausfordernden Umfeld.

Die Kapitalanlagen stiegen um 74,6 Mio. € auf 1.757,0 Mio. € an. Mit einer Nettoverzinsung von 4,2 % erreichte der Versorgungsverband den besten Wert der vergangenen zehn Jahre. Parallel dazu sanken die Verwaltungskosten um 5,9 % auf 20,2 Mio. €. Die Umlageeinnahmen erhöhten sich um 43,3 Mio. € bzw. 6,8 % auf 677,9 Mio. €.

Der Verwaltungsrat nahm in seiner Sitzung am 22. Juli 2026 den Jahresabschluss 2025 zustimmend zur Kenntnis, entlastete die Geschäftsführung und genehmigte den Wirtschaftsplan 2027.

Personalwechsel im Verwaltungsrat

Die Sitzung am 22. Juli 2026, die erste Verwaltungsratssitzung nach den bayerischen Kommunalwahlen im März mit Amtsbeginn zum 1. Mai 2026, war geprägt durch zahlreiche Personalwechsel: Von März bis Mai 2026 sind vier stellvertretende und fünf ordentliche Verwaltungsratsmitglieder ausgeschieden und mussten nachbesetzt werden. Der langjährige Vorsitzende Bernd Buckenhofer war bereits im März 2026 in den Ruhestand gegangen und nahm in seiner verbliebenen Funktion als Vertreter des Versorgungsverbands im Kammerrat als Gast an der Sitzung teil.

Zum neuen Verwaltungsratsvorsitzenden wurde Hans-Peter Mayer, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Bayerischen Gemeindetags, gewählt. Zum neuen 1. stellvertretenden Vorsitzenden wurde Johann Kronauer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Bayerischen Städtetags, eingesetzt. Weiter unverändert verbleibt Andrea Degl, geschäftsführendes Präsidialmitglied im Bayerischen Landkreistag, 2. stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrats.

Umlagesatz, Schwankungsrückstellung und Rücklagen

Für den Deckungsabschnitt der Jahre 2026 bis 2030 kann der Umlagesatz weiterhin konstant auf 39,9 % gehalten werden. Die Schwankungsrückstellung stieg im Jahr 2025 um weitere 115,7 Mio. € bzw. 8,0 % auf 1.555,8 Mio. € an. Zum Jahresende 2025 betrug der Gesamtbestand an Rücklagen 1.808,3 Mio. €. Die finanzielle Situation des Bayerischen Versorgungsverbands bleibt damit stabil.

Entwicklung der Bestände

Die Entwicklung der Bestände war im Geschäftsjahr 2025 weitgehend konstant; dies betrifft den Bestand der Umlage-Mitglieder und der angemeldeten Dienstkräfte. Die vereinnahmten Umlagen stiegen hingegen um 43,3 Mio. € bzw. 6,8 % – von 634,6 Mio. € auf 677,9 Mio. € – insbesondere aufgrund der Besoldungsanpassung für die Beamtinnen und Beamten in Bayern.

Die Zahl der Versorgungsfälle stieg auf 17.346. Davon fielen 14.240 auf die Umlage-Mitglieder und 3.106 auf die Service-Mitglieder. Insgesamt wurden 810 Mio. € an Versorgungsleistungen ausbezahlt: 637 Mio. € an Umlage-Mitglieder und 173 Mio. € an Service-Mitglieder. Die an die sogenannten Servicefälle ausbezahlten Versorgungsleistungen wurden der BVK Beamtenversorgung von den Service-Mitgliedern vollständig erstattet. Insgesamt konnten im Geschäftsjahr 2025 von den Service-Mitgliedern Verwaltungskostenbeiträge in Höhe von rund 1,3 Mio. € eingenommen werden.

Positive Entwicklung bei den Service-Mitgliedern

Das Geschäftsfeld der Service-Mitglieder entwickelte sich im Geschäftsjahr sehr positiv: Im Herbst 2025 unterzeichneten die Städte Regensburg und Augsburg jeweils den Vertrag über die Servicemitgliedschaft zum 1. Januar 2026. Für die Stadt Regensburg wurde damit ab Jahresbeginn 2026 die Betreuung von rund 850 Versorgungsfällen übernommen. Bei der Stadt Augsburg übernahm der Bayerische Versorgungsverband alle ab 1. Januar 2026 neu eintretenden Versorgungsfälle.

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