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Wichtige Informationen für alle Versorgungsempfänger/innen - mit der Bitte um Beachtung - liegen dem Berechnungsblatt für Dezember 2021 bei. 

Am 10. und 11. November 2021 fand in Nürnberg die Fachmesse ConSozial statt – Corona-bedingt als 2G-Veranstaltung und mit Maskenpflicht. Die Versorgungswerke des Bereichs Kommunales Versorgungswesen der Bayerischen Versorgungskammer waren auf der Leitmesse für die Sozialwirtschaft mit einem Stand vertreten.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BVK Beamtenversorgung und der BVK Zusatzversorgung präsentierten sich als kompetente Ansprechpartner zu allen Fragen rund um das Thema Altersversorgung und führten am Stand unter Einhaltung der strengen Hygieneregeln persönliche Beratungen durch.

Mit einem täglichen Corona-Schnelltest für alle Mitglieder der Standbesetzung wurde für einen größtmöglichen Sicherheitsstandard für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BVK und für die Gäste am Stand gesorgt.

Nach anderthalb Jahren mit sehr spärlichem direktem Kundenkontakt bot unser Messeauftritt auf der Fachmesse KOMMUNALE in Nürnberg (20./21.Oktober) dem Team der BVK Beamtenversorgung und BVK Zusatzversorgung endlich wieder die Möglichkeit, persönliche Gespräche zu führen.

Insgesamt wurden über 100 Beratungen am Stand durchgeführt. Unser Stand war aufgrund der Corona-Auflagen diesmal etwas größer und präsentierte sich in neuer Gestaltung, die auf sehr positive Resonanz traf. Auch unsere vielfältigen Werbe- und Informationsmittel, vom Flyer über die Kameraabdeckung bis zum Lebkuchenherz, wurden sehr gut nachgefragt.

Bei der diesjährigen Verwaltungsratssitzung am 20. Juli 2021 hat der Bayerische Versorgungsverband – BVK Beamtenversorgung – für das Geschäftsjahr 2020 ein durchweg positives Ergebnis vorgelegt. Als besonders erfreulich wurde vom Verwaltungsratsvorsitzenden Bernd Buckenhofer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Bayerischen Städtetages, erwähnt, dass sich die Finanzierung des Bayerischen Versorgungsverbands im Corona-Jahr 2020 als „überaus krisenfest“ erwiesen habe. Aufgrund der Umlagefinanzierung durch die Mitglieder haben die Turbulenzen, die es im ersten Halbjahr an den Finanzmärkten gab, keine negativen Auswirkungen bei den laufenden Einnahmen verursacht.

Bei der Kapitalanlage gelang es zudem, die zeitweise stark eingebrochenen Kurse für gewinnbringende Investitionen an den Aktienmärkten zu nutzen. Mit fast 3,3 % Nettoverzinsung der Kapitalanlagen erzielte die BVK Beamtenversorgung im Geschäftsjahr 2020 somit die gleiche Rendite wie in 2019. Zum Ende des Jahres 2020 erreichten die Kapitalanlagen eine Gesamthöhe von 1,35 Mrd. € (Vorjahr: 1,24 Mrd. €). Der Bayerische Versorgungsverband profitierte damit im Krisenjahr 2020 besonders davon, dass seine Kapitalanlagen unter dem Dach der Bayerischen Versorgungskammer kompetent und sicher gemanagt werden.

Der Verwaltungsrat nahm folglich den Jahresabschluss des Bayerischen Versorgungsverbands zustimmend zur Kenntnis und stimmte dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020 und dem Wirtschaftsplan für 2022 zu. Der Geschäftsführung wurde Entlastung erteilt.

Auswirkungen der Kommunalwahlen 2020

Neben der Corona-Pandemie hatte vor allem ein weiteres Ereignis vermehrten Einfluss auf die Geschäftstätigkeit: die bayerischen Kommunalwahlen am 15. und 29. März 2020. Da die kommunalen Wahlbeamten eine wichtige Gruppe unter den „angemeldeten Dienstkräften“ darstellen, führen die Kommunalwahlen alle sechs Jahre regelmäßig zu einer starken Veränderung in den Beständen der Angemeldeten und der Versorgungfälle. Viele der aus dem Amt scheidenden Bürgermeister und Landräte gehen in den Ruhestand und die erstmals gewählten kommunalen Wahlbeamten werden bei der BVK Beamtenversorgung neu angemeldet.

Mit einer Gesamtzahl von 949 traten entsprechend viele Versorgungsfälle auf. Davon betrafen allein 387 Fälle ausscheidende Bürgermeister und Landräte, die zum 1. Mai in den Ruhestand traten. Im Saldo wuchs die Zahl der Ruhegehaltsempfänger um über 650 und überstieg zum ersten Mal die Marke von 10.000. Die angemeldeten Dienstkräfte stiegen leicht auf 16.378 an. Der Versorgungsquotient erhöhte sich auf 84,3 % (Vorjahr 80,4 %).

Zudem wirkten sich die Kommunalwahlen positiv auf die Mitgliederentwicklung des Bayerischen Versorgungsverbands aus, die für das Jahr 2020 ein Plus von genau 50 Mitgliedern aufweist. Dies resultiert v. a. daraus, dass 2020 viele Gemeinden unter 10.000 Einwohnern, die vorher einen ehrenamtlichen Bürgermeister hatten, erstmals einen hauptamtlichen Bürgermeister bestellten. Wenn sie dadurch ihren ersten kommunalen Beamten angestellt haben, sind diese Gemeinden verpflichtet, Mitglied des Bayerischen Versorgungsverbands zu werden. Insgesamt stieg der Mitgliederbestand im Jahr 2020 von 1.880 auf 1.930 an.

Auch beim Umlageaufkommen konnte ein deutlicher Anstieg verzeichnet werden. Die Einnahmen aus der Umlage wuchsen um rund 30,9 Mio. € (+5,5 %) auf insgesamt rund 596,2 Mio. € an (Vorjahr: 565,3 Mio. €).

Positive Prognose

Die kontinuierlichen Einnahmesteigerungen der letzten Jahre zusammen mit der sukzessive aufgebauten Kapitalreserve von über 1,3 Mrd. € erlauben die Prognose, dass sich der Bayerische Versorgungsverband auch im begonnenen Deckungsabschnitt 2021 bis 2025 stabil weiterentwickeln wird. Die im letzten Geschäftsjahr getroffene Entscheidung, den Umlagesatz in Höhe von 39,9 % unverändert beizubehalten, erweist sich als angemessen und richtig.

 

Das Mitglieder-Portal verschafft den Mitgliedern des Bayerischen Versorgungsverbands einen direkten Zugang zu effektiven Verwaltungsleistungen und wird laufend um neue Funktionalitäten erweitert. Ab Anfang Mai 2021 werden die Möglichkeiten für die Meldung von Versorgungstatbeständen erheblich verbessert.

Dann sind auch rückwirkende Meldungen, Aufstiegs- und Statuswechselmeldungen ganz einfach online durchführbar. Zusätzlich gibt es eine E-Mail-Benachrichtigungsfunktion für alle neuen Dokumente im Portal.

Das neue Video der BVK Beamtenversorgung erläutert, was das Online-Mitglieder-Portal des Bayerischen Versorgungsverbands seinen Nutzern in der kommunalen Verwaltung alles bietet: Mehr Datenqualität, mehr Effizienz, mehr Benutzerfreundlichkeit - und das alles in einem Paket. Mit einem Augenzwinkern zeigt der rund zwei Minuten lange Clip, wie Digitalisierung den Alltag in der kommunalen Verwaltung verändern kann.

Neues Infoblatt zur Berechnung der Sonderzahlung bei Versorgungsfällen.