Informationen zum Kindergeld

Landesfamilienkasse - wird zum 1. Januar 2021 abgegeben

Übertragung an die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit (BA)

Zukünftige Zuständigkeit

Aufgrund des Gesetzes zur Beendigung der Sonderzuständigkeiten der Familienkassen des öffentlichen Dienstes im Bereich des Bundes wird die Familienkasse des Bayerischen Versorgungsverbands ihre Zuständigkeit zum 1. Januar 2021 an die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit (BA) übertragen.

  • Fragen zum Zuständigkeitswechsel kann man an die kostenfreie Service-Rufnummer der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit richten: 
    - BIS zum 2.Januar 2021 unter 0800 4 5555 35 (Mo – Do von 8 bis 18 Uhr, Fr von 8 bis 15 Uhr)
    - AB dem 3. Januar 2021 unter 0800 4 5555 30 (Mo – Fr von 8 bis 18 Uhr)
  • Ausführliche Informationen rund ums Kindergeld und die Kontaktdaten gibt es auf der Internetseite der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit.

Weiteres Vorgehen

  • Anfang Januar 2021 erhalten die Kindergeldbezieher ein Schreiben der Bundesagentur für Arbeit, in dem ihnen die neue Kindergeldnummer und die Kontaktdaten der zuständigen regionalen Familienkasse mitgeteilt werden.
  • Die Familienkasse der BA übernimmt die bisherigen Entscheidungen der abgebenden Familienkasse und zahlt auf dieser Grundlage das Kindergeld in der bisherigen Höhe fort.
  • Bis zum 30.Dezember 2020 können weiterhin alle relevanten Unterlagen zum Kindergeld bei der Familienkasse des BayVV eingereicht werden. Diese werden am 2. Januar 2021 gebündelt an die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit übergeben.

Auszahlung des Kindergeldes

Die Auszahlung des Kindergeldes orientiert sich bei der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit an der Endziffer der neuen Kindergeldnummer. Die Familienkasse der BA hat auf ihrer Internetseite dazu einen ausführlichen

Familienkasse des Bayerischen Versorgungsverbands

Der Bayerische Versorgungsverband - BVK Beamtenversorgung - ist mit Wirkung vom 01.03.2008 durch die Landesfamilienkassenverordnung (LFamKV) des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen zur Landesfamilienkasse seiner Pflichtmitglieder bestimmt worden.

Die Freiwilligen Mitglieder und Service-Mitglieder können ihre Aufgabe als Familienkasse ebenfalls dem Bayerischen Versorgungsverband mittels Vereinbarung übertragen, was auch regelmäßig erfolgt.

Der Bayerische Versorgungsverband ist in allen Fragen rund um das Kindergeld der direkte Ansprechpartner für seine Mitglieder und deren Dienstkräfte.

Postanschrift

BVK Beamtenversorgung
Landesfamilienkasse
Postfach 810207
81901 München

Am einfachsten erreichen Sie die Landesfamilienkasse per

Die zuständigen Mitarbeiterinnen sind

  • Frau Stehr, Telefon: (089) 9235-8448 und
  • Frau Schmitt, Telefon: (089) 9235-7315

Sie erreichen uns:
Montag bis Donnerstag von 08:30 bis 11:30 Uhr und von 13:00 bis 15:00 Uhr sowie Freitag von 08:30 bis 12:30 Uhr.

Informationen für Kindergeldberechtigte

Aufgrund des Gesetzes zur Beendigung der Sonderzuständigkeiten der Familienkassen des öffentlichen Dienstes im Bereich des Bundes wird die Familienkasse des Bayerischen Versorgungsverbands ihre Zuständigkeit zum 1. Januar 2021 an die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit (BA) übertragen. Nähere Informationen gibt es

Durch das Familienentlastungsgesetz vom 29.11.2018 wurden sowohl der Kinderfreibetrag als auch der Grundfreibetrag in zwei Schritten zum 01.01.2019 und zum 01.01.2020 erhöht. 

  • Der steuerliche Kinderfreibetrag beträgt im Jahr 2019 somit 7.620 Euro und ist zum Jahresbeginn 2020 auf 7.812 Euro angestiegen. 
  • In einem weiteren Schritt wurde der Grundfreibetrag im Jahr 2019 auf 9.168 Euro und 2020 auf 9.408 Euro angehoben.

Das Kindergeld stieg ab dem 01.07.2019 für das erste und zweite Kind auf je 204 Euro, für ein drittes Kind auf 210 Euro und ab dem vierten Kind auf 235 Euro pro Monat. Was das bedeutet, können Sie der folgenden Tabelle entnehmen.

  bis 30.06.2019 ab 01.07.2019
1. und 2. Kind 194 Euro 204 Euro
3. Kind 200 Euro 210 Euro
ab dem 4. Kind 225 Euro 235 Euro

 

Mit Art. 7 Nrn. 6 Buchstabe c und Art. 7 des Steuerumgehungsbekämpfungsgesetzes vom 23.06.2017 (BGBl. I S. 1682) wurde unter anderem mit Wirkung vom 01.01.2018 folgender Absatz 3 zu § 66 EStG angefügt:

"Das Kindergeld wird rückwirkend nur für die letzten sechs Monate vor Beginn des Monats gezahlt, in dem der Antrag auf Kindergeld eingegangen ist."

Bitte beachten Sie diese Auszahlungsbeschränkung auf sechs Monate bei der rückwirkenden Kindergeldzahlung für die ab 01.01.2018 eingehenden Kindergeldanträge.

Mit dem Gesetz zum Abbau der kalten Progression und zur Anpassung von Familienleistungen vom 10.07.2015 wurden rückwirkend zum 01.01.2015 der Grundfreibetrag, der Kinderfreibetrag, das Kindergeld und der Kinderzuschlag angehoben.

Der Grundfreibetrag erhöht sich ab 2016 um weitere 180 Euro, der Kinderfreibetrag um weitere 96 Euro.

Ab dem 01.07.2016 wird außerdem der Kinderzuschlag um 20 Euro monatlich angehoben.

Die Höhe des Kindergeldes entnehmen Sie bitte der folgenden Übersicht:

  bis 31.12.2014 ab 01.01.2015 ab 01.01.2016
1. und 2. Kind 

184 Euro

188 Euro 190 Euro
3. Kind 190 Euro 194 Euro 196 Euro
ab dem 4. Kind 215 Euro 219 Euro 221 Euro

 

Mit dem Gesetz zur Steuervereinfachung vom 01.11.2011 entfällt ab dem Kalenderjahr 2012 die Einkommensprüfung bei volljährigen Kindern bis zum Abschluss der ersten Berufsausbildung bzw. eines Erststudiums (maximal bis zum 25. Lebensjahr).

Bei einer weiteren Ausbildung, wie sie z. B. auch bei einem Master-Studiengang oder einer Promotion vorliegt, besteht, wenn das Kind daneben einer Erwerbstätigkeit nachgeht, grundsätzlich kein Anspruch auf Kindergeld mehr. Ausgenommen davon ist eine Erwerbstätigkeit mit nicht mehr als 20 Wochenstunden, ein Ausbildungsdienstverhältnis oder eine sog. geringfügige Beschäftigung im Sinn des § 8 SGB IV.

Wir weisen darauf hin, dass auch bei selbständiger Arbeit, einem Gewerbebetrieb und einer Tätigkeit in der Land- und Forstwirtschaft eine wöchentliche Arbeitszeit von mehr als 20 Wochenstunden zu einem Wegfall des Kindergeldes und des Kinderanteils im Familienzuschlag führt.

Wir bitten alle Versorgungsempfänger, die Kindergeld beziehen und deren Kinder sich gerade in einer weiteren Ausbildung befinden – also eine erste Berufsausbildung oder das Erststudium (dazu zählt auch der Bachelor) bereits abgeschlossen haben – uns die notwendigen Angaben zu einer eventuellen Erwerbstätigkeit, insbesondere zum Stundenausmaß, zu machen. In diesem Zusammenhang ist die Zusendung einer Kopie des Arbeitsvertrages und einer Gehaltsabrechnung erforderlich.

Bitte überprüfen Sie auch, ob bei einem Wegfall der kindbezogenen Leistungen bis Ende 2011 wegen Überschreitung der Einkommensgrenze für Ihr Kind gegebenenfalls ein Neuantrag ab 01.01.2012 in Betracht kommt.

An der Höhe des Kindergelds und des Kinderfreibetrags hat sich nichts geändert.

Im Wachstumsbeschleunigungsgesetz hat die Bundesregierung eine Erhöhung der Kindergeldbeträge um je 20 Euro vorgenommen.

Somit werden ab Januar 2010 für erste und zweite Kinder je 184 Euro, für dritte Kinder 190 Euro und für vierte und weitere Kinder jeweils 215 Euro gewährt.

Die Bundesregierung hat mit dem Gesetz zur Förderung von Familien und haushaltsnahen Dienstleistungen (Familienleistungsgesetz) vom 22.12.2008 die Erhöhung des Kindergeldes ab Januar 2009 beschlossen.

Das Kindergeld wird ab Januar 2009 für erste und zweite Kinder um jeweils 10 Euro auf 164 Euro, für dritte Kinder um 16 Euro auf 170 Euro sowie für vierte und weitere Kinder um je 16 Euro auf 195 Euro monatlich angehoben.

Für Zeiträume bis einschließlich Dezember 2008 gelten die Beträge in der bisherigen Höhe von monatlich 154 Euro für das erste, zweite und dritte Kind sowie 179 Euro für das vierte und jedes weitere Kind.

 

  2008

2009

1. Kind 154 Euro 164 Euro
2. Kind 154 Euro 164 Euro
3. Kind 154 Euro 170 Euro
ab dem 4. Kind 179 Euro

195 Euro

 

Ab 2009 wird auch ein sog. Kinderbonus eingeführt. Der Kinderbonus umfasst eine Einmalzahlung in Höhe von 100 Euro für jedes Kind, für das im Kalenderjahr 2009 mindestens für einen Kalendermonat ein Anspruch auf Kindergeld besteht.

Die Zahlung erfolgt ohne Antrag gemeinsam mit dem Kindergeld.

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